Was bedeutet GFX?

Posted: 29th August 2010 by admin in Allgemein

Das seit bereits längerer Zeit regelmäßig in Designerkreisen auftauchende Kunstwort “GFX” ist ein Kürzel für den englischen Begriff “graphics”. Warum gerade diese Buchstaben gewählt wurden, ist eindeutig. Die Entstehung des Kürzels hat mit der Aussprache zu tun, denn diese ist in beiden Fällen dieselbe. Grob gesagt fasst man damit alle Arten der digitalen Kunst zusammen. Damit sind nicht nur Illustrationen bestehend aus Vektoren oder geränderte Objekte im dreidimensionalen Bereich gemeint, sondern hauptsächlich am Computer entstandene Grafiken, oder solche, die ohne die Hilfe der Elektronik nicht möglich wären.

Das heißt natürlich nicht, dass man auf die Benutzung von Computern eingeschränkt ist, um GFX zu erzeugen. Darunter gehören auch Bereiche, bei denen die Einbindung von traditionellen Medien nützlich ist, so wie bei den Vektoren. In diesem Fall lassen sich die mathematischen Formen viel einfacher durch eine handgefertigte Skizze erstellen, die man sich in der Planungsphase zurechtgelegt hat. Oder etwa Bereiche, bei denen andere Eingabegeräte sogar zwingend notwendig sind, wie zum Beispiel bei der Fotomanipulation. Ohne die Fotos als Basis ist nicht viel zu machen. Nicht zu vergessen ist selbstverständlich auch das digitale Malen, oder viel besser bekannt im englischen unter “digital painting”. In dieser Kunstform versucht man, das Aussehen eines echten Bildes nachzuahmen. Natürlich stellt sich die Frage, warum man dann überhaupt den Computer benutzt. Ganz einfach, in der traditionellen Malerei gibt es keine Taste, um etwas rückgängig zu machen, keine Speicherfunktion und keine Filter, die man innerhalb weniger Sekunden anwenden kann. Der Nachteil ist, dass es im Druck kein Profil und keine Textur haben wird. Aber für diese Vorteile sind die Einbußen doch nicht der Rede wert.