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Gaming PCs teuer wie nie

gaming pcKein leichtes Spiel für Spieler heißt es nun, wenn es darum geht einen neuen Gaming PC zu kaufen. Die Grafikkarten und Arbeitsspeicher erleben gerade einen Preisrausch der Extraklasse. Noch dazu gibt es die bereits allseits bekannten CPU Lücken die sich auch negativ auf die Performance auswirken. PC-Gamer haben es momentan wirklich nicht gerade leicht, wenn sie sich auf die Suche nach einem neuen PC machen, der halbwegs erschwinglich sein soll. Die Hardware wie etwa die Grafikkarten und auch die Arbeitsspeicher sind stark im Preis gestiegen. Zusätzlich weisen die Prozessoren, die momentan am Markt sind, eine eklatante Lücke auf, die der Leistung sehr abträglich ist. Wer nun einen PC kaufen oder auch einen Computer selbst zusammenstellen möchte, muss Geduld aufbringen, da es zu sehr langen Lieferzeiten und extrem hohen Preisen kommt.

Kryptowährungen sind der neue Wahn

Grafikkarten sind deshalb von einem enormen Preisanstieg betroffen, weil derzeit ein regelrechter Wahn um Kryptowährungen ausgebrochen ist. Die Grafikkarten werden nämlich dazu verwende, um die Alternative zum Bitcoin, etwa Expanse, Pirl und Ethereum zu minen. Die Grafikkarten führen mit ihren Chips Berechnungen aus, die für die Netzwerke dieser Kryptowährungen gebraucht werden und die Besitzer der Grafikkarten erhalten daraufhin eine Belohnung in Form von Anteilen an der jeweiligen Währung.

Noch lohnt sich das Minen

Die Kurse von Ethereum und anderen Bitcoin-Alternativen sind derzeit noch recht hoch, weshalb sich der Betrieb einer eigenen Miningfarm zu Hause noch rechnet. Es kann jedoch jederzeit passieren, dass die Währungen an Wert sehr stark einbüßen und dann das Schürfen zu einem Verlustgeschäft wird. Schließlich sind neben den Anschaffungskosten für die Hardware auch noch die Stromkosten mit ein zu kalkulieren. Außerdem sind auch die Berechnungen für die Kryptowährung einem Wandel unterworfen und werden immer komplizierter. Auf lange Sicht scheint sich diese Methode, das Mining, nicht mehr als sonderlich lukrativ zu erweisen. Es muss nämlich auf immer bessere Hardware aufgerüstet werden.

Grafikkarten-Hersteller AMD und Nvidia sind betroffen

Zwar ist das Mining mittels Grafikkarten noch immer ein profitversprechendes Unternehmen und die Hardware deshalb allerorts ausverkauft oder mit einem empfindlichen Preisaufschlag versehen. Dies muss aber nicht so bleiben. Dennoch sieht man sich gerade mit Teuerungen um 20 Prozent konfrontiert, will man beispielsweise eine Grafikkarte von Nvidia erwerben. Noch schlimmer steht es um die Hardware von AMD, die gleich mit einem Preisanstieg von 60 Prozent betroffen ist. In diesen Tagen muss man sich jedoch schon glücklich schätzen, wenn man überhaupt eine Grafikkarte bekommt, denn sie sind überall vergriffen oder werden in stark reduzierter Stückzahl pro Haushalt verkauft. Der Aufpreis der stark reduzierten Ware ist auch bei den Händlern enorm, die noch Karten lagernd haben.

Preisanstieg auch bei Altmodellen

Wer denkt, diesen Engpass durch das Ausweichen auf Altmodelle umgehen zu können, irrt. Auch hier sind Grafikkarten von einem hohen Preisanstieg betroffen. Meist ist es so, dass man eine ältere Generation von Soft-oder Hardware deutlich günstiger erstehen kann. Nun aber ist genau das Gegenteil eingetroffen, denn die alten Modelle werden sogar noch teurer als zu ihrem Verkaufsstart angeboten.

Arbeitsspeicher unterliegen enormer Teuerung

Selbst für einen Arbeitsspeicher muss man dieser Tage mehr bezahlen als jemals zuvor. Acht Gigabyte Speicher waren normalerweise um etwa 50 Euro zu erstehen, nun sind es mindestens 80 Euro die man dafür bezahlen muss. Auch ein 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, der vor einem Jahr noch 70 Euro kostete, ist nun nur mehr ab 200 Euro erhältlich.

Die Schuld der Smartphone-Hersteller

Es ist aber nicht so, dass die Schuld nur den Kryptowährungen gegeben werden kann, wenn es um den enormen Preisanstieg geht. Auch die Hersteller von Smartphones tragen dazu bei, wenn sie in ihren Mobilgeräten mehr und mehr Arbeitsspeicher einbauen. Das führt zu einer Verknappung bei den Ressourcen und engt auch die Produktionsfähigkeit der Hersteller ein. Die Produktion zu erhöhen liegt den RAM-Herstellern damit fern, da sie ihre Produkte höchstens optimieren wollen und können. Eine rasche Erholung dieser angespannten Situation kann daher nicht all zu bald erwartet werden.

Leistungsprobleme durch Spectre und Meltdown

Die bekannten Sicherheitslücken Spectre und Meltdown sind Schwachstellen der CPU, die für eine verminderte Leistung des Spiele PCs sorgen. Es gibt nämlich nun Sicherheitsfixes um die Lücken zu beheben, dadurch kann sich aber die Leistungsfähigkeit von beispielsweise CPUs von Intel um 10 Prozent verringern. Ganz besonders betroffen sind Systeme die eine SSD aufweisen. Außerdem gibt es bei Intel einen Fehler bei den bereitgestellten Patches, die dazu führen, dass das System immer wieder neu startet.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Gamer

Flash-Speicher und SSDs werden auch im Jahr 2018 immer günstiger.

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